Tonia bäckt einen Zopf
kk
Hier wird Erfahrung sichtbar – und schmeckbar.
Tonia bäckt einen Zopf
Einführung
Seit mehr als 55 Jahren bäckt Tonia ihren Zopf – immer gleich, immer von Hand.
Unzählige Male, vielleicht schon Tonnen von Teig.
Ein vertrauter Geschmack, der Familie und Freunde bis heute begleitet.

Ich gsieh üs no, wie mir do die Chischte mit dene Zöpf inetreit händ und wie mir schtolz gsi sind, dass mir da schafft händ.
Tonia
Tonia´s Zopf
Ich habe das Zopfbacken während der Sekundarschule von Elisabeth, einer Schulkollegin gelernt. Wir wollten im Winter ins Skilager und die Kollegin hatte sich in einer Liste eingetragen. Sie wollte Zöpfe ins Lager mitbringen für der Sonntagmorgen. Wir waren doch sechzig oder siebzig Kinder, da hat es schon ein paar Zöpfe gebraucht.… Sie hat mich gefragt, ob ich ihr helfe. Ich habe eigentlich gar nicht gewusst, wie das geht, aber sie hat gemeint, ich müsse nur beim Kneten mithelfen. Also habe ich es gemacht.
Ich sehe uns noch, wie wir die Kiste mit den Zöpfen hineingetragen haben. Wir waren schon ein bisschen stolz, dass wir das geschafft hatten.
Das Rezept habe ich danach einfach immer wieder nachgebacken. Es ist nicht kompliziert: alles in eine Schüssel, ein bisschen rühren, dann kneten, und schon ist der Teig bereit. Viel geändert habe ich nie daran.
Später habe ich den Zopf für meine Familie gebacken. Meine Töchter haben ihn sehr gern gehabt. Und auch sonst – wenn jemand zum Brunch gekommen ist oder ich einen verschenkt habe – ist er immer gut angekommen.
Ich finde ihn selber auch fein.
Ja, ich glaube jetzt müssen wir die Zöpfe aus der Ofen rausnehmen!







