Elsbeth macht eine Charlotte Malakoff
kk
Ein Rezept, das geblieben ist
Elsbeth macht eine Charlotte Malakoff
Einführung
Seit den Sechzigerjahren steht Elsbeth in der Küche – vieles hat sie sich selbst beigebracht, Schritt für Schritt.
Die Charlotte Malakoff begleitet sie dabei schon lange. Ein einfaches Rezept aus einem alten Kochbuch, das über Jahre gewachsen ist und bis heute unverändert bleibt.
Früher für die Kinder, heute für die Enkel – und immer verbunden mit Erinnerungen, die weitergehen.

Und die Charlotte mache ich eigentlich auch schon ziemlich lange.
Elsbeth
Die war immer eben sehr beliebt. Bei beiden Kindern und bei den Enkeln
dann auch.
Meine Charlotte Malakoff
Ich koche eigentlich erst richtig, seit ich verheiratet bin – das war 1966. Vorher habe ich schon ab und zu, aber nicht gross. Viel habe ich mir selbst beigebracht. Meine Mutter hat einfach gekocht, so wie früher halt. Mein erstes Essen für Gäste weiss ich noch genau: Wiener im Schlafrock mit Salat. Mehr konnte ich damals nicht, aber es hat allen geschmeckt.
Ein altes deutsches Kochbuch hat mich lange begleitet. Ich habe es zur Hochzeit bekommen, und irgendwann ist es fast auseinandergefallen, so oft habe ich es gebraucht. Daraus stammt auch die Charlotte Malakoff. Die mache ich seit vielen Jahren, seit die Kinder klein waren. Sie haben sich immer gefreut, wenn es die gab – diese leuchtenden Augen, das ist mir geblieben.
Ich mache sie heute noch gleich wie früher. Schokoladenpudding, Eier, Zucker, Mandeln, Rahm und ein wenig Cognac. Geschichtet mit Löffelbiskuits. Es gäbe vielleicht modernere Varianten, aber ich bleibe bei meiner. So habe ich es gelernt, und so stimmt es für mich.
Früher habe ich die Charlotte oft zu Geburtstagen gemacht. Heute seltener. Die Enkel haben viel um die Ohren, und ich gehe eher zu ihnen. Charlotte im Zug mitnehmen ist nicht so praktisch. Aber wenn ich sie mache, ist es immer noch ein bisschen wie früher.
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